Schwäbisch Haller vom 8. bis 13. August 2013 in Lappeenranta

Die finnische Partnerstadt Lappeenranta war vom 8. bis 13. August 2013 Ziel einer 25-köpfigen Reisegruppe aus Schwäbisch Hall, die aus Mitgliedern der International Police Association (IPA) und Bürgerinnen und Bürgern bestand.

Per Flugzeug ging es über Riga direkt zum Lappeenranta International Airport, der 1,5 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt ist. Die Gruppe wurde mit sonnig warmem Wetter und einem leckeren Frühstück im Rathaus beim Bürgermeister und durch die finnische Polizei herzlich empfangen. Auf der Stadtrundfahrt mit dem Stadt-Bähnle waren dann die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt zu sehen: der Hafen, das Kunstwerk der großen „Sandburg“ und die Festung über dem Hafen. Die Polizeidirektion liegt direkt am Saimaakanal und so hatte die Gruppe beim Besuch nicht nur einiges über die Polizeireform in Finnland erfahren, sondern konnte am Saimaakanal zu den Schleusen spazieren. Der Saimaasee, an welchem Lappeenranta liegt, ist der zweitgrößte See Europas und durch diesen 160 Jahre alten Kanal direkt mit der Ostsee verbunden. Natürlich durfte ein Abstecher zum „Park Schwäbisch Hall“ bei der Universität nicht fehlen. Dort steht seit dem letzten Jahr eine Bank aus Hohenloher Muschelkalk, verziert mit dem Stadwappen von Schwäbisch Hall.

Ein Tag in Lappeenranta mit dem Fest auf der Festung ließ dann allen Mitreisenden genug Zeit, um in die finnische Lebensweise einzutauchen. Mitfeiern hat Freude gemacht beim bunten Programm, wenn auch das Bier etwas teuer und der Wein fast unerschwinglich war und die finnischen Sprachkenntnisse sich auf „Kiitos“ („Danke“) beschränkten. Auf Englisch klappte die Verständigung sehr gut, aber auch Russisch wird inzwischen sehr häufig gesprochen, der Grund sind die vielen Touristen aus St. Petersburg und die Nähe zur russischen Grenze.

Nach einer Bootsfahrt auf dem Saimaa-See und einem Nachmittag in der Rauchsauna mit dem „Sauna-Weltmeister“ und das Baden im klaren Wasser des Sees war die Gruppe ganz in Finnland angekommen und musste doch schon wieder weiter. Mit einem eintägigen Stopp im der wunderschönen Stadt Riga in Lettland wurde die Heimreise unterbrochen und mit vielen kulturellen Eindrücken noch ergänzt.

Der Gruppe wurde immer wieder Flexibiltät und viel Humor abverlangt, war es doch das erste Mal, dass diese Reise so durchgeführt wurde, aber der Versuch ist gelungen und alle waren begeistert.